Fundsachen

Berichte von Lisdorf aus der Sicht von Pfarrer Hansen
Pfarrer Johann Anton Josef Hansen (1801 – 1875) Pastor in Lisdorf/Ensdorf
erschienen in der Zeitung Treviris von 1836  Teil 2.

In seiner Einleitung endschuldigt er sich für manche Einlassungen. Er schreibt dann über die Geschichte von Lisdorf, wie sie zu diesem Zeitpunkt bekannt war. Römische Funde und unbekannte Gräber werden erwähnt. Interessant war für Lisdorf das Salzmonopol und der Verkauf durch die Franzosen.  

Begriffserklärung: Trevirer

[469] Trēvirer (die), Treviri, waren ein ansehnlicher deutscher Volksstamm, welcher zu der Zeit des Julius Cäsar vom Rheine bis zur Maas wohnte, den Römern immer entgegen war und ihnen besonders durch seine ausgezeichnete Reiterei, die beste in Gallien, zu schaffen machte. Wiederholt besiegt, verloren sie endlich doch ihre Freiheit. Ihre Hauptstadt Treviris (Augusta Trevirorum), das heutige Trier (s.d.); war von großer Wichtigkeit in den Kriegen der Römer mit den Deutschen.

Begriffserklärung: Mediomatriker

Die Mediomatriker (altgriechisch: Μεδιομάτρικες,[1] lat.: Mediomatrici) waren ein keltischer Stamm im Gebiet des heutigen Ostfrankreich, Saarland und Rheinland-Pfalz. Aus ihrer Hauptstadt Divodurum Mediomatricorum ist das heutige Metz hervorgegangen.

Treviris Lisdorf 2

Fundsachen

Berichte von Lisdorf aus der Sicht von Pfarrer Hansen
Pfarrer Johann Anton Josef Hansen (1801 – 1875) Pastor in Lisdorf/Ensdorf

Bei meiner Recherche im Internet mit dem Suchbegriff „Lisdorf“ bin ich auf eine Zeitung gestoßen die Berichte von Pfarrer Hansen in loser Reihenfolge gedruckt hat. In unserer Rubrik „Fundsachen“ werden wir diese veröffentlichen. Es steht einiges über das Verhältnis von den Lisdorfern mit den Ensdorfern, Geschichten über die Holzmühle und die Entstehung mancher Namen in Lisdorf in diesen Bemerkungen. Viel Spaß beim Lesen.

Die Bezeichnung „Bulle“ im Text ist eine Urkunde des Vatikan.

Hier geht es zur kpl. Ausgabe der Zeitung.

Mit 90 immer noch aktiv

Das man mit 90 Jahren immer noch aktiv am Vereinsleben teilnehmen kann, zeigt uns Marianne Faust. Sie feierte im Februar ihren 90. Geburtstag. Marianne seit 1998 Mitglied im Verein für Heimatkunde Lisdorf schreibt über Jahre hinweg Mundartgeschichten und ist mit Ihren Beiträgen immer gern gesehen  und gehört bei Veranstaltungen der Heimatvereine von Saarlouis und Umgebung. Ihre Geschichten beruhen meistens auf wahren Begebenheiten aus ihrem Leben gemischt mit Humor und einer Prise Lebensweisheiten. Ein Taschenbuch mit Geschichten in Mundart geschrieben dazu eine CD gesprochen von Marianne ist seit 2018 erhältlich. Wir kennen sie auch als Helfer bei Festen und Veranstaltungen des Vereins (z.B. Grünkohlessen).
Wir wünschen Marianne alles Gute und vor allem Gesundheit.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem runden Geburtstag und wir hoffen das wir uns auch weiter an Mundartgeschichten und Gedichten von Marianne erfreuen können.

Fundsachen

Der Coronavirus hat uns weiter fest im Griff. Die Zahlen gerade in Saarlouis sind sehr hoch und wir müssen mit weiteren Einschränkungen rechnen. In Gesprächen gerade mit älteren Menschen die noch den 2. Weltkrieg mit erlebt haben, sagten mir: „Wir haben schon schlimmere Zeiten mit gemacht. Das werden wir auch noch schaffen“. Sie meinten damit auch die Evakuierung damls quer durch Deutschland. Den Verlust von Personen aus dem Familienkreis durch den Krieg. Auch die Einbußen die das tägliche Leben in dieser Zeit mit sich gebracht hat. Wir sollten uns an die Maßnahmen halten damit wir die heutige Situation durch Corona schnell überwinden.
Zur Erinnerung  Bericht und Bilder von Harald Weiler.
Rueckfuehrung 1939-1940 Aus demTagebuch von Richard Ecker

Fundsachen

Aus privatem Besitz wurden uns Postkarten zur Verfügung gestellt die wir hier in lockerer Reihenfolge auf Fundsachen veröffentlichen möchten. Vielen Dank für diese Leihgabe.
Dies sind Karten die als Feldpost verschickt wurden. Die Empfänger wohnten damals in Lisdorf in der Breininger und Großstraße.

Ein neues Jahr

Was soll man zum Jahreswechsel schreiben. „Hoffentlich bleiben wir gesund“ oder „Es kann nur noch besser werden“. Was sage ich am Telefon, wenn ich Freunde anrufe, die ich schon lange nicht mehr persönlich getroffen habe. Es ist schwierig die richtigen Worte zu finden.

Zum neuen Jahr fangen die Menschen wieder an zu hoffen – für sich und für andere. Diese Hoffnungen und Wünsche finden sich jedes Jahr aufs Neue in Postkarten, Briefen, E-Mails und Handy-Nachrichten. “Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr” oder “einen guten Rutsch” steht sicherlich in fast jeder Karte. Wie auch an Weihnachten werden wir mit den üblichen Wünschen für das neue Jahr überschüttet: Erfolg, Glück, Gesundheit, Spaß, Liebe und Kraft.

Wünschen wir uns doch alle ein besseres Jahr als das vergangene. Wir wollen wieder in unseren normalen Rhythmus. Familie und Freunde treffen, aktiv am Vereinsleben teilnehmen, Veranstaltungen besuchen und Beruf und Hobbys nachgehen.  Wir setzen unsere Hoffnung auf den Impfstoff der uns all dies zurückbringen kann. Da gibt es aber immer noch einige die leugnen das wir in einer weltweiten Pandemie stecken. Da gibt es viele die ein Feuerwerk machen wollen, gegen die Vernunft.
Lasst uns doch ein Feuerwerk machen wenn wir Corona besiegt haben. Wenn wir wieder in unser normales Leben zurückgefunden haben.

In diesem Sinne und da ist es wieder, wünsche ich Euch, „Ein frohes neues Jahr.“

Herbert Germann

Fundsachen

Die Kleinbahn in Lisdorf
Manch einer erinnert sich noch an die Bimmelbahn die von Saarlouis über Lisdorf nach Ensdorf führte. Im Bild sehen wir auch Schienen auf der anderen Strassenseite die nach Wadgassen führten. Die Bilder stammen aus dem Fundus von Harald Weiler und August Balthasar.
siehe Wikepedia

siehe  Saar NostalgieDie Brücke über die Saar an der Kappelenmühle war auch in den 60er Jahren öfter Schauplatz der Lisdorfer Jugend die mit den „Ensdorfern“ so manchen Kampf austrugen. Da wurde mit der Faust, Häckchenschleudern und Luftgewehren gekämpft. Einige gingen dabei von der Brücke auch baden. Die Polizei rückte mehr als einmal zu diesen Auseinandersetzungen an um zu schlichten.

Im Hintergrund sehen wir den Bau des Ensdorfer Kraftwerks.

Die Einweihung der Bahnlinie fand 1897 statt.

Fundsachen

Aus welchem Jahr dieses Fundstück stammt ist nicht klar. Vielleicht kann ein Leser unserer Internetseite uns weiterhelfen. Gefunden wurde dieses Schriftstück in einem alten Gebetbuch aus dem Jahr 1934, was natürlich nicht automatisch auch das Jahr des Dokuments ist.

Berufsschifffahrt in Lisdorf

Das Lisdorf eng mit dem Gemüsebau verbunden ist weiß man schon aus der Schule. Weniger bekannt ist, das in Lisdorf viele Familien mit der Schifffahrt auf der Saar ihren Lebensunterhalt verdienten.  In einer einzigartigen Dokumentation hat unser Vorstandsmitglied Harald Weiler ein Buch mit vielen Bilder und Texten aus dieser Ära zusammengetragen. Im kommenden Jahr wird das Buch erscheinen.

Vollständige Dokumentation

Berufsschiffahrt an der Unteren Saar-17.12.2020