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PETIT MONTMARTRE

PETIT MONTMARTRE – KUNST AM BRUNNEN – ein voller Erfolg

Unter der künstlerischen Leitung von Gudrun Jungmann präsentierten Künstler und Künstlerinnen rund um den Dorfbrunnen an Pfingstmontag ihr Können. Festlich dekoriert in bleu, blanc, rouge konnte man ihnen teilweise beim Malen und Arbeiten zusehen und dabei ihre Kunst bewundern. Bei bestem Wetter hatte man den Eindruck, man sei im Urlaub, wozu natürlich auch der Pastis und Wein sorgten.

Georg Jungmann, Vorsitzender des Heimatvereins Lisdorf eröffnete um 11 Uhr die Veranstaltung und das Musikduo „Les Sarrois“ und Gregor mit seinem Akkorden brachten musikalisch das französische Flair nach Lisdorf, man fühlte sich in die Provence versetzt.

Das künstlerische Spektrum war breit gefächert, die Künstler freuten sich sehr über die Rückmeldung des Publikums zu ihrer Kunst. In lockerer Atmosphäre kam man ins Gespräch und tauschte sich aus.

Johannes Ruße – Fotografie, Peter Seiwert – Steinbildhauerei, Anneliese Werquet – Ölgemälde, Heidrun Kley Baltes – Keramik und Acryl, Bernd Hawner – Aquarell, Manfred Wey – Öl, Elisabeth Jacob – Patchwork, Bernd Freichel  und Karen Pohl – Öl und Acryl, Gudrun Jungmann – Acryl und Tusche.

Das war ein  krönender Abschluss der Saarlouiser Woche und  der Heimatverein sowie alle Mitwirkenden sind sich sicher, dass diese Veranstaltung auf jeden Fall wiederholt werden soll.

Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Stadt und dem Team des LiGeKa, der für die Bewirtung sorgte.
Gudrun Jungmann

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Hauptversammlung des Vereins für Heimatkunde Lisdorf

Ehrenmitglieder ernannt – Vorstand gewählt

Der Verein für Heimatkunde Lisdorf führte Anfang Mai seine turnusmäßige Hauptversammlung durch. Auf der Tagesordnung stand neben der Wahl eines neuen Vorstandes auch die Ernennung  von Ehrenmitgliedern. Wegen des Verlustes der letzten Versammlungsmöglichkeiten im Ort fordert der Verein für Lisdorf dringend ein Dorfgemeinschaftshaus.

In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende Georg Jungmann auf die Probleme ein, die das Vereinsleben in der Corona-Pandemie mit sich brachte, bereits komplett organisierte Veranstaltungen und Exkursionen mussten kurzfristig abgesagt, Versammlungen konnten, wenn überhaupt, nur online durchgeführt werden. Dennoch konnte die innere Organisation des Vereins digitalisiert, zwei Heimatblätter veröffentlicht, eine Weinprobe und ein Mundartabend durchgeführt werden. Wegen der Schließung der letzten Gastwirtschaft in Lisdorf und dem damit einhergehenden Verlust von Versammlungsräumlichkeiten, sei es die vordringliche Aufgabe des neuen Vorstandes, in Zusammenarbeit mit der Stadt in Lisdorf ein Dorfgemeinschaftshaus zu installieren, da ansonsten das intakte Vereinsleben des Ortes zu kollabieren drohe.

Der stellvertretende Vorsitzende Herbert Germann erläuterte die Digitalisierung des Vereins, so werden künftig die komplette Mitgliederverwaltung und die Kassengeschäfte digital vollzogen und ein digitales Archiv soll aufgebaut werden. Sowohl Hard- als auch Softwareseitig seien alle Voraussetzungen geschaffen worden. Im Kassenbericht konnte Lothar Hirtz von einer guten Kassenlage berichten. Der Kassenprüfer Günter Luxenburger bescheinigte dem Verein eine einwandfreie Kassenführung. Daher wurde auch dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Bei der nachfolgenden Neuwahl des Vorstandes wurden, unter der Versammlungsleitung des Stadtverordneten Paul Kronenberger, Georg Jungmann und Herbert Germann als Vorsitzender und Stellvertreter einstimmig bestätigt. Für den bisherigen Stellvertreter Lothar Hirtz, der aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte, wurde Elisabeth Jacob zur stellvertretenden Vorsitzenden ebenfalls einstimmig gewählt. In den geschäftsführenden Vorstand wurden ebenfalls in einstimmiger Wahl Detlef Geyer (Kassierer), Harald Weiler (Schriftführer) und Albert Bernard (Orgaleiter) gewählt.

Bild zeigt einen Teil des neuen Vorstandes

Zu Beisitzern wurden in einstimmiger Wahl gewählt: Paul Morguet, Christine Hawner, Manfred Nebelung, Lydia Fiedler, Manuel Huckert, Alexia Bernard, Doris Schleich, Oliver Zimmer, Ralf Rectenwald, Rudi Germann, Werner Both, Ingo Rolle, Ulrike Schindelbeck, Roman Denis, Marco Lonsdorfer, Raimund Klein, Gudrun Jungmann, Martina Hild, Michael Rolle, Christopher Freichel, Raphael Schäfer, Andreas Kelich, Alexander Maul, Paul Kronenberger, Thomas Emanuel, Frederic Becker, Klaus Hild, Bernd Lay, Tim Flasche, Klemens Port und Gilbert Mang.  Zu Kassenprüfern wurden Günter Luxenburger und Klaus Ecker gewählt. Es wurde beschlossen, allen Beisitzern in der konstituierenden Vorstandssitzung Aufgabenbereiche zu übertragen.

Auf Antrag des Ehrenvorsitzenden Heiner Groß verlieh die Versammlung den langjährigen Vorstandsmitgliedern bzw. Mitbegründern des Vereins August Balthasar, Marianne Faust, Doris Freichel, Rudi Germann, Agnes Groß, Georg Groß, Maria Kunzler, Rudolf Lonsdorfer, Hans-Joachim Loris, Bertold Nagel, Klemens Port und Maria Scholly die Ehrenmitgliedschaft.

Herbert Germann, Elisabeth Jacob, Ehrenmitglied Berthold Nagel, Marianne Faust, Doris Freichel, Rudi Germann, 1. Vorsitzende Georg Jungmann

Mit einem Ausblick auf das sehr umfangreiche Programm für 2022 wie z.B. am 6. Juni Petit Montmartre – Kunst am Brunnen, am 29. Juli Vortrag 125 Kleinbahn in Lisdorf, im Oktober und November eine Mehrtagesfahrt nach Tirol, eine Weinprobe und ein Mundartnachmittag ging der Vorsitzende Georg Jungmann in seinem Schlusswort vor allem auf die Feierlichkeiten zum 1111-jährigen Bestehen des Ortes Lisdorf ein. So sei am 5.8. ein „Vazehlchesowend“, am 6.8. ein Bunter Abend mit der Feier des 70-jährigen Vereinsjubiläums des LiGeKa, am 7.8. ein Umzug und Kirmestreiben auf dem Schulhof sowie am 8.8. ein Frühschoppen geplant. Er schloss die sehr harmonische Veranstaltung mit einem Dank an alle bisherigen und wiedergewählten Vorstandsmitglieder für ihr herausragendes Engagement in schwieriger Zeit.

Geschäftsführender Vorstand: Herbert Germann, Albert Bernard, Elisabeth Jacob, Georg Jungmann, Harald Weiler. Es fehlt Detlev Geyer.

Hochwasser in Lisdorf

In der Mediathek des Saarländischen Rundfunks vom  Dezember 1965 wurde ein Beitrag veöffentlicht, der das Hochwasser von der Lisdorfer Aue zeigt. Im Video sehen wir die Landwirte Erich und Ludwig Klein bei der Ernte. Das 3. Video stammt aus dem Privatbesitz von Raimund Klein und zeigt das Hochwasser von 1970 in Lisdorf.

Eine der schönsten Weihnachtskrippen

In einer Fachzeitschrift, die kurz vor Weihnachten erschienen ist, schaffte es die Weihnachtskrippe in der Lisdorfer Pfarrkirche unter den schönsten in Deutschland. Hervorgehoben wurde der orientalische Stil. Geplant und gestaltet hat Bernd Hawner diese Krippe.  Auch dieses Jahr wurde mit vielen Helfern die Kirche weihnachtlich geschmückt.

Bilder der Krippe und Helfer.

Neues Heimatblatt

Das neue Heimatblatt ist da. Die Nummer 32 des beliebten Heimatheftes wird in den nächsten Tagen an die Mitglieder vereteilt. In der Woche vor Heilig Abend wird das Heft auch an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sein.

Aus dem Inhalt:

Historisches
• Das Lisdorfer Treidelschiff Walhalla Seite 4
• Die Lonsdorfer-Schifferdynastie 5
• Familie Risler und „Der Ecken“ 15
• Geschichten um das Gasthaus Lorenz Kneip 22
• Kirchliches Tauschgeschäft 29
• Johann Lonsdorfer aus Lisdorf 30
• Ein Spross der großen Lisdorfer
Lonsdorfer-Familie 36
• Vor mehr als 125 Jahren –
Wehrführer der Feuerwehr Lisdorf 40
• Matthias Lonsdorfer 46
Aktuelles
• Renate Dittgen – Neues Mitglied im VHL 27
• Heimatverbunden 28
• Große Fahrrad-KinderDemo 31
• Die Multimedia-Seite 51
Lisdorfer Mundart
• Saarlandkarte in Platt 37
• Èt és Herbscht 48
Interessantes
• Langjähriges VHL-Mitglied ist erste Regiments-
Kommandeurin in Rheine an der Ems 25
• Meine familiäre Beziehung zur Familie
Lonsdorfer in Lisdorf 32
• Gestohlene Erinnerungen zurückgeben 34
• Das grüne Band 42
• 100 Jahre Friedhof Neue Welt 44
• Warum wird die Feldstraße in Lisdorf
„Bloogass“ genannt? 45
• Mutter sein – heute und vorgestern 49
• Der Löwenzahn – eine Lisdorfer Spezialität 54
Vereinsleben
• Notizen aus dem Heimatverein 39
• Lisdorfer Kulturleben wieder gestartet 56
• Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. 58
Rätsel 21
Mitgliedernachrichten 50
Lisdorfer Persönlichkeiten
• Urkundenvergabe für 40 Jahre Mitgliedschaft
beim Volksbund 14
• Der Heimatkundler und Bio-Gemüsegärtner
Roman Denis 55
• Verdienstvoller Ehrenamtler Hans Podewin
verstorben 59

21. Mundartnachmittag „Mir schwätzen platt“

Am Sonntag, dem 31. Oktober 2021, konnte der Verein für Heimatkunde Lisdorf nach einem Jahr Corona-Pause wieder eine Veranstaltung für die Freunde der Moselfränkischen Mundart im Gasthaus Schulden durchführen. Unter der Moderation des Vereinsvorsitzenden Georg Jungmann erlebten die Gäste aus Saarlouis und Lisdorf einen vergnüglichen Nachmittag mit Vorträgen in unserem Moselfränkischen „Platt“. Zuerst einmal konnten die Gäste ein wenig plaudern und sich mit Kaffee und Kuchen stärken, den die Wirtin Barbara Klein bereitgestellt hatte, dann konnten wir so manche vergnügliche oder nachdenkliche Geschichte erfahren aus dem Alttag der Menschen.

Hier ganzer Bericht mit Bilder. 2021- VHL-21-Mundartnachmittag

Fundsachen

Im Mai wird normalerweise das erste Heu in die Scheune gebracht. In diesem Jahr das von viel Nässe geprägt ist, wird sich die Heuernte in den Juni verschieben. Früher standen in Lisdorf an manchen Bauernhöfen mit Vieh in dieser Zeit Gebläse um das trockene Heu auf die Dachböden und Speicher zu bringen. Auch wurden Förderbänder eingesetzt. Im Herbst kamen Körnergebläse hinzu um Getreide  auf die Vorratsspeicher zu schaffen. Für uns Kinder waren auch noch in den 60er Jahren Dreschmaschinen in den Straßen von Lisdorf die von Traktoren oder Elektromotoren angetrieben wurden, ein Spielparadies, wo wir uns im Stroh, das die ganze Straße einnahm, verstecken konnten. Ein Bericht über diese neue Technik aus dem Stattgottes von 1930.

Fundsachen

Fronleichnam in Lisdorf in den 70er Jahren. Auch ein Film von Raimund Klein. Sein Vater Fritz hat diesen Film damals aufgenommen. Zu sehen ist der Dorfpolizist Schubmehl, Mary Lonsdorfer an ihrem Altar in der Feldstraße, die Schwester „Widich“, unser Kirchenschweizer und viele andere Lisdorfer.

Fundsachen

In nunser heutigen Rubrik Fundsachen haben wir ein Video von unserem Mitglied Raimund Klein. Sein Vater hat damals den Film in Super 8 gedreht ohne Ton. Dann wurde der Film auf VHS Kassette überspielt, anschließend von uns digitalisiert. Hier sieht man das es nicht so einfach ist, altes Filmmaterial einer großen Mehrheit zugänglich zu machen. Wir suchen weitere Filmdokumente aus Lisdorf die wir unseren Lesern zeigen können. Vielen Dank Raimund.
Im Vorspann sieht man einen für Lisdorf typischen Garten der Gemüsebauern. Die „Kuschen“ sind teilweise geöffent und die Gemüsepflanzen werden in der Frühlingssonne gewässert. Die Kommunion muss im Jahr 1972 gewesen sein. Wer ein genaues Datum, weiß bitte melden.