Fundsachen

Im Mai wird normalerweise das erste Heu in die Scheune gebracht. In diesem Jahr das von viel Nässe geprägt ist, wird sich die Heuernte in den Juni verschieben. Früher standen in Lisdorf an manchen Bauernhöfen mit Vieh in dieser Zeit Gebläse um das trockene Heu auf die Dachböden und Speicher zu bringen. Auch wurden Förderbänder eingesetzt. Im Herbst kamen Körnergebläse hinzu um Getreide  auf die Vorratsspeicher zu schaffen. Für uns Kinder waren auch noch in den 60er Jahren Dreschmaschinen in den Straßen von Lisdorf die von Traktoren oder Elektromotoren angetrieben wurden, ein Spielparadies, wo wir uns im Stroh, das die ganze Straße einnahm, verstecken konnten. Ein Bericht über diese neue Technik aus dem Stattgottes von 1930.

Fundsachen

Fronleichnam in Lisdorf in den 70er Jahren. Auch ein Film von Raimund Klein. Sein Vater Fritz hat diesen Film damals aufgenommen. Zu sehen ist der Dorfpolizist Schubmehl, Mary Lonsdorfer an ihrem Altar in der Feldstraße, die Schwester „Widich“, unser Kirchenschweizer und viele andere Lisdorfer.

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In nunser heutigen Rubrik Fundsachen haben wir ein Video von unserem Mitglied Raimund Klein. Sein Vater hat damals den Film in Super 8 gedreht ohne Ton. Dann wurde der Film auf VHS Kassette überspielt, anschließend von uns digitalisiert. Hier sieht man das es nicht so einfach ist, altes Filmmaterial einer großen Mehrheit zugänglich zu machen. Wir suchen weitere Filmdokumente aus Lisdorf die wir unseren Lesern zeigen können. Vielen Dank Raimund.
Im Vorspann sieht man einen für Lisdorf typischen Garten der Gemüsebauern. Die „Kuschen“ sind teilweise geöffent und die Gemüsepflanzen werden in der Frühlingssonne gewässert. Die Kommunion muss im Jahr 1972 gewesen sein. Wer ein genaues Datum, weiß bitte melden.

125 Jahre Zugverkehr in Saarlouis

In einer Dokumentation von Harald Weiler erleben wir die Geschichte des Güter- und Personennahverkehrs in und um Saarlouis. Auch durch Lisdorf auf beiden Seiten der Provinzialstraße fuhren Züge und Strassenbahnen in Richtung Ensdorf und Wadgassen. Mehr zu diesem Thema in der Recherche von Harald Weiler. Hier ein kurzer Auszug. Vorgesehen ist 2021/2022 ein Buch zu veröffentlichen.

125Jahre-NahverkehrKreisSaarlouis-Internetversion

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Berichte von Lisdorf aus der Sicht von Pfarrer Hansen
Pfarrer Johann Anton Josef Hansen (1801 – 1875) Pastor in Lisdorf/Ensdorf
erschienen in der Zeitung Treviris von 1836  Teil 2.

In seiner Einleitung endschuldigt er sich für manche Einlassungen. Er schreibt dann über die Geschichte von Lisdorf, wie sie zu diesem Zeitpunkt bekannt war. Römische Funde und unbekannte Gräber werden erwähnt. Interessant war für Lisdorf das Salzmonopol und der Verkauf durch die Franzosen.  

Begriffserklärung: Trevirer

[469] Trēvirer (die), Treviri, waren ein ansehnlicher deutscher Volksstamm, welcher zu der Zeit des Julius Cäsar vom Rheine bis zur Maas wohnte, den Römern immer entgegen war und ihnen besonders durch seine ausgezeichnete Reiterei, die beste in Gallien, zu schaffen machte. Wiederholt besiegt, verloren sie endlich doch ihre Freiheit. Ihre Hauptstadt Treviris (Augusta Trevirorum), das heutige Trier (s.d.); war von großer Wichtigkeit in den Kriegen der Römer mit den Deutschen.

Begriffserklärung: Mediomatriker

Die Mediomatriker (altgriechisch: Μεδιομάτρικες,[1] lat.: Mediomatrici) waren ein keltischer Stamm im Gebiet des heutigen Ostfrankreich, Saarland und Rheinland-Pfalz. Aus ihrer Hauptstadt Divodurum Mediomatricorum ist das heutige Metz hervorgegangen.

Treviris Lisdorf 2

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Berichte von Lisdorf aus der Sicht von Pfarrer Hansen
Pfarrer Johann Anton Josef Hansen (1801 – 1875) Pastor in Lisdorf/Ensdorf

Bei meiner Recherche im Internet mit dem Suchbegriff „Lisdorf“ bin ich auf eine Zeitung gestoßen die Berichte von Pfarrer Hansen in loser Reihenfolge gedruckt hat. In unserer Rubrik „Fundsachen“ werden wir diese veröffentlichen. Es steht einiges über das Verhältnis von den Lisdorfern mit den Ensdorfern, Geschichten über die Holzmühle und die Entstehung mancher Namen in Lisdorf in diesen Bemerkungen. Viel Spaß beim Lesen.

Die Bezeichnung „Bulle“ im Text ist eine Urkunde des Vatikan.

Hier geht es zur kpl. Ausgabe der Zeitung.

Mit 90 immer noch aktiv

Das man mit 90 Jahren immer noch aktiv am Vereinsleben teilnehmen kann, zeigt uns Marianne Faust. Sie feierte im Februar ihren 90. Geburtstag. Marianne seit 1998 Mitglied im Verein für Heimatkunde Lisdorf schreibt über Jahre hinweg Mundartgeschichten und ist mit Ihren Beiträgen immer gern gesehen  und gehört bei Veranstaltungen der Heimatvereine von Saarlouis und Umgebung. Ihre Geschichten beruhen meistens auf wahren Begebenheiten aus ihrem Leben gemischt mit Humor und einer Prise Lebensweisheiten. Ein Taschenbuch mit Geschichten in Mundart geschrieben dazu eine CD gesprochen von Marianne ist seit 2018 erhältlich. Wir kennen sie auch als Helfer bei Festen und Veranstaltungen des Vereins (z.B. Grünkohlessen).
Wir wünschen Marianne alles Gute und vor allem Gesundheit.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem runden Geburtstag und wir hoffen das wir uns auch weiter an Mundartgeschichten und Gedichten von Marianne erfreuen können.

Fundsachen

Der Coronavirus hat uns weiter fest im Griff. Die Zahlen gerade in Saarlouis sind sehr hoch und wir müssen mit weiteren Einschränkungen rechnen. In Gesprächen gerade mit älteren Menschen die noch den 2. Weltkrieg mit erlebt haben, sagten mir: „Wir haben schon schlimmere Zeiten mit gemacht. Das werden wir auch noch schaffen“. Sie meinten damit auch die Evakuierung damls quer durch Deutschland. Den Verlust von Personen aus dem Familienkreis durch den Krieg. Auch die Einbußen die das tägliche Leben in dieser Zeit mit sich gebracht hat. Wir sollten uns an die Maßnahmen halten damit wir die heutige Situation durch Corona schnell überwinden.
Zur Erinnerung  Bericht und Bilder von Harald Weiler.
Rueckfuehrung 1939-1940 Aus demTagebuch von Richard Ecker

Fundsachen

Aus privatem Besitz wurden uns Postkarten zur Verfügung gestellt die wir hier in lockerer Reihenfolge auf Fundsachen veröffentlichen möchten. Vielen Dank für diese Leihgabe.
Dies sind Karten die als Feldpost verschickt wurden. Die Empfänger wohnten damals in Lisdorf in der Breininger und Großstraße.