Hochwasser in Lisdorf

In der Mediathek des Saarländischen Rundfunks vom  Dezember 1965 wurde ein Beitrag veöffentlicht, der das Hochwasser von der Lisdorfer Aue zeigt. Im Video sehen wir die Landwirte Erich und Ludwig Klein bei der Ernte. Das 3. Video stammt aus dem Privatbesitz von Raimund Klein und zeigt das Hochwasser von 1970 in Lisdorf.

Eine der schönsten Weihnachtskrippen

In einer Fachzeitschrift, die kurz vor Weihnachten erschienen ist, schaffte es die Weihnachtskrippe in der Lisdorfer Pfarrkirche unter den schönsten in Deutschland. Hervorgehoben wurde der orientalische Stil. Geplant und gestaltet hat Bernd Hawner diese Krippe.  Auch dieses Jahr wurde mit vielen Helfern die Kirche weihnachtlich geschmückt.

Bilder der Krippe und Helfer.

Neues Heimatblatt

Das neue Heimatblatt ist da. Die Nummer 32 des beliebten Heimatheftes wird in den nächsten Tagen an die Mitglieder vereteilt. In der Woche vor Heilig Abend wird das Heft auch an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sein.

Aus dem Inhalt:

Historisches
• Das Lisdorfer Treidelschiff Walhalla Seite 4
• Die Lonsdorfer-Schifferdynastie 5
• Familie Risler und “Der Ecken” 15
• Geschichten um das Gasthaus Lorenz Kneip 22
• Kirchliches Tauschgeschäft 29
• Johann Lonsdorfer aus Lisdorf 30
• Ein Spross der großen Lisdorfer
Lonsdorfer-Familie 36
• Vor mehr als 125 Jahren –
Wehrführer der Feuerwehr Lisdorf 40
• Matthias Lonsdorfer 46
Aktuelles
• Renate Dittgen – Neues Mitglied im VHL 27
• Heimatverbunden 28
• Große Fahrrad-KinderDemo 31
• Die Multimedia-Seite 51
Lisdorfer Mundart
• Saarlandkarte in Platt 37
• Èt és Herbscht 48
Interessantes
• Langjähriges VHL-Mitglied ist erste Regiments-
Kommandeurin in Rheine an der Ems 25
• Meine familiäre Beziehung zur Familie
Lonsdorfer in Lisdorf 32
• Gestohlene Erinnerungen zurückgeben 34
• Das grüne Band 42
• 100 Jahre Friedhof Neue Welt 44
• Warum wird die Feldstraße in Lisdorf
“Bloogass” genannt? 45
• Mutter sein – heute und vorgestern 49
• Der Löwenzahn – eine Lisdorfer Spezialität 54
Vereinsleben
• Notizen aus dem Heimatverein 39
• Lisdorfer Kulturleben wieder gestartet 56
• Rodena Heimatkundeverein Roden e.V. 58
Rätsel 21
Mitgliedernachrichten 50
Lisdorfer Persönlichkeiten
• Urkundenvergabe für 40 Jahre Mitgliedschaft
beim Volksbund 14
• Der Heimatkundler und Bio-Gemüsegärtner
Roman Denis 55
• Verdienstvoller Ehrenamtler Hans Podewin
verstorben 59

21. Mundartnachmittag „Mir schwätzen platt“

Am Sonntag, dem 31. Oktober 2021, konnte der Verein für Heimatkunde Lisdorf nach einem Jahr Corona-Pause wieder eine Veranstaltung für die Freunde der Moselfränkischen Mundart im Gasthaus Schulden durchführen. Unter der Moderation des Vereinsvorsitzenden Georg Jungmann erlebten die Gäste aus Saarlouis und Lisdorf einen vergnüglichen Nachmittag mit Vorträgen in unserem Moselfränkischen „Platt“. Zuerst einmal konnten die Gäste ein wenig plaudern und sich mit Kaffee und Kuchen stärken, den die Wirtin Barbara Klein bereitgestellt hatte, dann konnten wir so manche vergnügliche oder nachdenkliche Geschichte erfahren aus dem Alttag der Menschen.

Hier ganzer Bericht mit Bilder. 2021- VHL-21-Mundartnachmittag

Fundsachen

Im Mai wird normalerweise das erste Heu in die Scheune gebracht. In diesem Jahr das von viel Nässe geprägt ist, wird sich die Heuernte in den Juni verschieben. Früher standen in Lisdorf an manchen Bauernhöfen mit Vieh in dieser Zeit Gebläse um das trockene Heu auf die Dachböden und Speicher zu bringen. Auch wurden Förderbänder eingesetzt. Im Herbst kamen Körnergebläse hinzu um Getreide  auf die Vorratsspeicher zu schaffen. Für uns Kinder waren auch noch in den 60er Jahren Dreschmaschinen in den Straßen von Lisdorf die von Traktoren oder Elektromotoren angetrieben wurden, ein Spielparadies, wo wir uns im Stroh, das die ganze Straße einnahm, verstecken konnten. Ein Bericht über diese neue Technik aus dem Stattgottes von 1930.

Fundsachen

Fronleichnam in Lisdorf in den 70er Jahren. Auch ein Film von Raimund Klein. Sein Vater Fritz hat diesen Film damals aufgenommen. Zu sehen ist der Dorfpolizist Schubmehl, Mary Lonsdorfer an ihrem Altar in der Feldstraße, die Schwester “Widich”, unser Kirchenschweizer und viele andere Lisdorfer.

Fundsachen

In nunser heutigen Rubrik Fundsachen haben wir ein Video von unserem Mitglied Raimund Klein. Sein Vater hat damals den Film in Super 8 gedreht ohne Ton. Dann wurde der Film auf VHS Kassette überspielt, anschließend von uns digitalisiert. Hier sieht man das es nicht so einfach ist, altes Filmmaterial einer großen Mehrheit zugänglich zu machen. Wir suchen weitere Filmdokumente aus Lisdorf die wir unseren Lesern zeigen können. Vielen Dank Raimund.
Im Vorspann sieht man einen für Lisdorf typischen Garten der Gemüsebauern. Die “Kuschen” sind teilweise geöffent und die Gemüsepflanzen werden in der Frühlingssonne gewässert. Die Kommunion muss im Jahr 1972 gewesen sein. Wer ein genaues Datum, weiß bitte melden.

125 Jahre Zugverkehr in Saarlouis

In einer Dokumentation von Harald Weiler erleben wir die Geschichte des Güter- und Personennahverkehrs in und um Saarlouis. Auch durch Lisdorf auf beiden Seiten der Provinzialstraße fuhren Züge und Strassenbahnen in Richtung Ensdorf und Wadgassen. Mehr zu diesem Thema in der Recherche von Harald Weiler. Hier ein kurzer Auszug. Vorgesehen ist 2021/2022 ein Buch zu veröffentlichen.

125Jahre-NahverkehrKreisSaarlouis-Internetversion

Fundsachen

Berichte von Lisdorf aus der Sicht von Pfarrer Hansen
Pfarrer Johann Anton Josef Hansen (1801 – 1875) Pastor in Lisdorf/Ensdorf
erschienen in der Zeitung Treviris von 1836  Teil 2.

In seiner Einleitung endschuldigt er sich für manche Einlassungen. Er schreibt dann über die Geschichte von Lisdorf, wie sie zu diesem Zeitpunkt bekannt war. Römische Funde und unbekannte Gräber werden erwähnt. Interessant war für Lisdorf das Salzmonopol und der Verkauf durch die Franzosen.  

Begriffserklärung: Trevirer

[469] Trēvirer (die), Treviri, waren ein ansehnlicher deutscher Volksstamm, welcher zu der Zeit des Julius Cäsar vom Rheine bis zur Maas wohnte, den Römern immer entgegen war und ihnen besonders durch seine ausgezeichnete Reiterei, die beste in Gallien, zu schaffen machte. Wiederholt besiegt, verloren sie endlich doch ihre Freiheit. Ihre Hauptstadt Treviris (Augusta Trevirorum), das heutige Trier (s.d.); war von großer Wichtigkeit in den Kriegen der Römer mit den Deutschen.

Begriffserklärung: Mediomatriker

Die Mediomatriker (altgriechisch: Μεδιομάτρικες,[1] lat.: Mediomatrici) waren ein keltischer Stamm im Gebiet des heutigen Ostfrankreich, Saarland und Rheinland-Pfalz. Aus ihrer Hauptstadt Divodurum Mediomatricorum ist das heutige Metz hervorgegangen.

Treviris Lisdorf 2