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Vortrag zum Jubiläum von Prof. Dr. phil. Dr. theol. Jakob Ecker

Vortrag zum Jubiläum von Prof. Dr. phil. Dr. theol. Jakob Ecker

Sonntag den 8. März 2026

Harald Weiler

Am frühen Sonntagnachmittag füllte sich das LisDORFhaus spürbar mit Erwartung. Schon ab 14 Uhr die ersten Besucherinnen und Besucher das neu für die Lisdorfer Vereine und Bürger eröffnete Haus, ließen den Blick über die hellen Räume schweifen und nutzten die Gelegenheit, das Haus in aller Ruhe zu erkunden. Gegen 16 Uhr hatten sich schließlich rund fünfzig interessierte Personen eingefunden – darunter zahlreiche noch lebende Familienmitglieder des Jubilars –, und ein leises Murmeln erfüllte den Saal, als die Stuhlreihen sich schlossen.

Mit einem warmen Willkommen eröffnete Georg Jungmann Vorsitzender des Vereins für Heimatkunde Lisdorf die Veranstaltung zum 175. Geburtstag von Prof. Dr. phil. Dr. theol. Jakob Ecker, jenem außergewöhnlichen Sohn des Ortes, dessen Name bis heute in theologischen Fachkreisen Gewicht hat.

Dann trat Harald Weiler nach vorne. Mit sicherer Stimme und einer spürbaren Leidenschaft für die Materie nahm er das Publikum mit auf eine Reise durch Eckers Leben und Wirken. Seine Ausführungen waren nicht nur fundiert, sondern auch erzählerisch dicht: Man sah förmlich den jungen Ecker vor sich, wie er in Lisdorf aufwuchs, später studierte, forschte, schrieb und schließlich zu einem der bedeutendsten katholischen Bibelübersetzer seiner Zeit wurde.

Die begleitende Präsentation tauchte den Raum immer wieder in wechselnde Bilder: historische Fotografien, Titelblätter alter Publikationen, Auszüge aus theologischen Texten. Besonders eindrucksvoll aber war die kleine Ausstellung im Saal. Dort lagen mehrere originale Ecker-Bibeln aus – sorgsam präsentiert, jede ein Stück Geschichte zum Greifen nah. Viele Besucher verweilten lange davor, beugten sich über die vergilbten Seiten, staunten über die feine Typografie und die handschriftlichen Notizen am Rand.

Rund eineinhalb Stunden dauerte der Vortrag. Immer wieder nickten Zuhörer zustimmend, stellten Zwischenfragen oder tauschten leise Erinnerungen aus. Man spürte, dass dieser Nachmittag mehr war als eine reine Informationsveranstaltung: Er war ein lebendiges Erinnern, ein gemeinsames Innehalten vor dem Lebenswerk eines Mannes, der Lisdorf weit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat.

Die noch lebenden Nachfahren von Ecker.

Als die Veranstaltung endete, blieb noch lange ein warmes Nachhallen im Raum. Kleine Gruppen bildeten sich, Gespräche entstanden, manche betrachteten erneut die ausgestellten Bibeln. Es war ein Nachmittag, der zeigte, wie sehr Geschichte berühren kann, wenn sie mit Herz, Wissen und Respekt erzählt wird.

Heimatblatt Nr. 39 jetzt erschienen

„Heimatblatt Nr. 39 des Lisdorfer Vereins für Heimatkunde erschienen – Vielfalt regionaler Geschichte und Kultur“

Lisdorf, [Datum] – Der Lisdorfer Verein für Heimatkunde (VHL) präsentiert stolz die neueste Ausgabe seines beliebten Heimatblatts. Die Ausgabe Nr. 39 des reich bebilderten Magazins bietet auf 40 Seiten ein breites Spektrum an Themen rund um Lisdorf und die Region – von historischen Einblicken bis zu aktuellen Vereinsaktivitäten.

Historisches und Aktuelles im Fokus

Das Heft widmet sich unter anderem der traditionellen Fischerei und Fischzucht in Lisdorf sowie einer spannenden Episode aus der Vergangenheit: der Wolfsjagd auf Lisdorfer Bann. Weitere Beiträge beleuchten französische Militärparaden in Saarlouis am 14. Juli und die Besuche der Ausstellung „The True Size of Africa“ in der Völklinger Hütte, die auch als UNESCO-Welterbestätte porträtiert wird.

Zudem enthält das Heft eine Vorschau auf die Aktivitäten des 2. Halbjahres des Vereins. Ein besonderes Highlight ist der Lisdorfer Herbstsalon, eine Hobbyausstellung, die im Herbst stattfinden wird. Auch die Vereinstour nach Felsen, die beliebte Weinprobe für Mitglieder und der geplante Mundartnachmittag im Theater am Ring im Juni werden vorgestellt. Das Sauerkrautschneiden für Jung und Alt findet im Herbst im Obstgarten bei Lonsis Hofladen statt. Seit kurzem bietet der Verein auch Schulungen zur digitalen Vereinsarbeit an.

Weitere Themen der Ausgabe

Das Heimatblatt enthält unter anderem einen Bericht über die Ehrung von Manfred Bossmann, der mit einem Papstorden ausgezeichnet wurde. Der SV 1929 Lisdorf stellt sich in einem Vereinsporträt vor. Ein Beitrag über die Hauptversammlung des VHL, die Geschichte des Glockenturms Sankt Ludwig sowie 165 Jahre bergmännische Tradition runden die Ausgabe ab.

Erhältlich in Lisdorf und Saarlouis

Das Heimatblatt Nr. 39 ist zum Preis von 3,00 € erhältlich – entweder direkt über den Online-Shop des Vereins (www.heimatkunde.lisdorf.de) oder in den örtlichen Verkaufsstellen wie den Lisdorfer Bäckereien, dem Pieper Buchladen und Bock & Seip Schreibwaren in Saarlouis.

PETIT MONTMARTRE – KUNST AM BRUNNEN

PETIT MONTMARTRE – KUNST AM BRUNNEN

Der Verein für Heimatkunde Lisdorf lädt wieder zu französischem Flair in die Straßen von Lisdorf ein. Am 26. Mai verwandelt sich der Brunnenplatz in der Großstraße in einen künstlerischen Schmelztiegel, wenn lokale und regionale Künstler und Künstlerinnen ihre Werke präsentieren.
Von 11 bis 18 Uhr haben Besucher die Gelegenheit, den Künstlern beim Schaffen über die Schulter zu schauen und ihre Kunstwerke zu bewundern. Einige der präsentierten Werke stehen auch zum Verkauf.

Veranstaltung
Ein breites Spektrum an künstlerischen Ausdrucksformen erwartet die Gäste. Von Aquarellen über Acrylbilder bis hin zu Patchwork und Intarsien auf Holz reicht das Repertoire, das die Künstler zu bieten haben.
Tanja Freichel zeigt Werke von Bernd Freichel, während Bernd Hawner mit Aquarellen beeindruckt. Monir Hanisch präsentiert ihre Acrylbilder, Elisabeth Jacob begeistert mit Patchwork Kunst. Gudrun Jungmann bietet Acrylbilder speziell fürs Kinderzimmer an, während Sascha Konstroffer mit Intarsien auf Holz überrascht. Heidrun Kley-Baltes zeigt ihre Werke aus Keramik, während Luc Paulus den Kubismus auf Glas und Folie zum Leben erweckt. Willi Schüssler zeigt seine Scherenschnitt- und Intarsien Kunst. Hannelore Welsch präsentiert ihre Acrylbilder, Manfred Wey zeigt abstrakte Ölgemälde und Ingrid Edith Zobel verzaubert mit Skulpturen und Malerei.
Mit Davys Pinsa, Kaffee und Kuchen sowie Wein und Getränken ist auch für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher gesorgt.
Die Veranstaltung verspricht ein Highlight zu Beginn der Saarlouiser Woche zu werden und findet auch bei schlechtem Wetter statt, dann in der Hans-Welsch-Halle in der Prof. Ecker Straße. Der Heimatverein Lisdorf heißt alle herzlich willkommen, diesem kulturellen Ereignis beizuwohnen und die Vielfalt der regionalen Kunstszene zu erleben.